Kurkuma (Curcuma longa) ist eine traditionsreiche Heilpflanze aus Südasien mit dem aktiven Wirkstoff Curcumin.
Curcumin wird in der Forschung im Zusammenhang mit antioxidativen Eigenschaften und Entzündungsprozessen betrachtet. Diese Themen werden auch im Zusammenhang mit dem Immunsystem, den Gelenken und den Zellen diskutiert.
Es wird im Zusammenhang mit der Haut und mit Alterungsprozessen auf zellulärer Ebene betrachtet.
Entscheidend ist eine hochwertige, schonende Verarbeitung, die auch im Zusammenhang mit der Aufnahme der Inhaltsstoffe betrachtet wird.
Moderne Technologien ermöglichen eine verbesserte Aufnahme der Wirkstoffe in die Zellen.
Die Kurkuma, oder auch die Kurkume (Curcuma longa), ist eine Pflanze, die zu den Ingwergewächsen gezählt wird. Das Sprossachsensystem der Kurkuma ähnelt stark dem uns bekannten Ingwer, weshalb die Knolle auch manchmal gelber Ingwer oder Safranwurzel genannt wird.
Kurkuma wächst in den Tropen und stammt aus dem Süden Asiens. Insbesondere in China und Indien ist sie nicht nur ein gern gewähltes Gewürz, sondern wird dort schon seit Jahrtausenden als medizinisches Arznei- und Heilmittel verwendet.
Kurkuma enthält bis zu fünf Prozent ätherische Öle, sowie das gelb färbende Curcumin. Ebenso sind Proteine, Zucker und Harze ein Hauptbestandteil der Wurzel. Die Historie dieses Ingwergewächs ist alt und reich. In den letzten Jahren hat die Kurkuma weltweit mehr Anerkennung erhalten und wurde zum sogenannten «Superfood» emporgehoben.
Was die Kurkuma so besonders macht und warum auch wir von THE CHANGE auf das Ingwergewächs schwören, wenn es um unsere Gesundheit geht, das erfahrt ihr in diesem Artikel.
Die Verwendung von Kurkuma wurde das erste Mal vor 4000 Jahren belegt. Die Wurzel hat eine der längsten und umfangreichsten Historien unter den Gewürzen und medizinischen Heilmitteln in der menschlichen Geschichte vorzuweisen. Besonders in Indien und China gilt das Ingwergewächs bereits seit Jahrtausenden als medizinisch wertvoll. Die Menschen damals haben schnell festgestellt, dass die Kurkuma schmerzstillend und wohltuend wirkt.
Auch die indische Heilkunst «Ayurveda» hat Kurkuma bereits früh für sich entdeckt. In der ayurvedischen Lehre wird sie als «heisses Gewürz» bezeichnet, was einerseits auf den Geschmack der Knolle, als auch auf die Wirkung im Körper zurückzuführen ist. Kurkuma wirkt demnach energetisierend, vitalisierend und reinigend auf unseren Körper.
Mittlerweile ist Indien der Hauptlieferant für die Kurkuma und verfügt über das grösste Anbaugebiet für die Knolle mit weltweit 80 % der weltweiten Exporte.
Interessanterweise unterscheidet sich die Verwendung in unterschiedlichen Ländern teilweise stark. In Indien wird sie hauptsächlich in getrockneter und pulverisierter Form verwendet, sowohl für die Küche als auch in der Medizin.
In Thailand kocht man hingegen gerne mit frisch geriebener Kurkuma und schätzt besonders die angenehme Schärfe des Ingwergewächses. Das beliebte thailändische Gericht “Pad Thai” wird beispielsweise so zubereitet.
Im Westen hingegen wurde das medizinische Potenzial lange missachtet und die Knolle wurde als billiger Safranersatz verwendet, als Komponente für Curry-Gewürze oder als gelber Farbstoff für Lebensmittelfarben. Mittlerweile haben die medizinische und heilende Wirkung und die Schmackhaftigkeit der Kurkuma auch Anerkennung in westlichen Ländern gefunden.
Kurkuma mit Blick auf die Gesundheit
Kurkuma ist ein Gewürz, das seit Jahrhunderten in asiatischen Ländern in Küche und Tradition verwendet wird. Die Wissenschaft beschäftigt sich mittlerweile mit den Inhaltsstoffen der Pflanze, die im Zusammenhang mit verschiedenen Ernährungsthemen betrachtet werden.
Der in der Kurkuma enthaltene Farbstoff Curcumin, der der Pflanze ihre starke gelbe Farbe verleiht, wird in Studien im Zusammenhang mit antioxidativen Eigenschaften und mit Entzündungsprozessen betrachtet. Auch die Frage, ob und wie Curcumin bestimmte Enzyme beeinflusst, ist Gegenstand der Forschung, unter anderem im Zusammenhang mit Gelenken und anderen Bereichen, in denen Entzündungsprozesse eine Rolle spielen.
Im Jahr 2016 veröffentlichte Dr. James W. Daily eine Studie, die Kurkuma im Zusammenhang mit dem Thema Schmerzen untersuchte. Lange Zeit wurde die Verwendung von Kurkuma in der traditionellen Anwendung von der westlichen Medizin kritisch betrachtet. Heute ist das Interesse der Forschung gewachsen. Das Thema ist besonders für Menschen von Interesse, die sich mit entzündlichen Prozessen im Körper oder mit Gelenkthemen beschäftigen.
Kurkuma wird mittlerweile gerne als Teil einer bewussten Ernährung verwendet. Sie ersetzt jedoch keine Medikamente, und bei Beschwerden oder bei der Einnahme von Arzneimitteln sollte eine Ärztin oder ein Arzt konsultiert werden. Auch das Thema Leber und Entgiftungsprozesse wird in der Forschung im Zusammenhang mit Kurkuma betrachtet.
Kurkuma im Zusammenhang mit der Hautpflege
Kurkuma hat in den letzten Jahren auch für die Beauty-Industrie an Bedeutung gewonnen. Curcumin wird in der Forschung im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen betrachtet, auch in Bezug auf die oberen Hautschichten. Das Thema Hautbild ist für viele Menschen von Interesse, auch bei Hautunreinheiten wie Akne. Kurkuma kann sowohl als Teil der Ernährung eingenommen als auch äusserlich, zum Beispiel als Maske, verwendet werden. Bei der Einnahme wird häufig auf eine hochwertige Verarbeitung geachtet.
(AdobeStock/BullRun)
Anti-Aging und Kurkuma
Kurkuma und ihre Inhaltsstoffe werden im Zusammenhang mit Alterungsprozessen im Körper betrachtet. In der Forschung wird dabei unter anderem untersucht, ob und wie bestimmte Enzyme und Entzündungsprozesse mit der Hautalterung zusammenhängen. Einen Anteil an unserer optischen Alterung haben übrigens die sogenannten Telomere. Telomere sind gewissermassen ein Thema, das im Zusammenhang mit dem natürlichen Alterungsprozess häufig betrachtet wird. Die Telomere bestehen aus Proteinen und unserer repetitiven DNA und stellen das Ende unserer linearen Chromosomen dar. Ein Telomer kann man sich wie einen Schutz am Ende der Chromosomen vorstellen, der unsere Gene und die darin vorhandenen Informationen schützt. Nun ist es so, dass ein Telomer mit jeder Zellteilung etwas kürzer wird. Wenn das Telomer sehr kurz geworden ist, verändert sich die Funktion der Zelle, und dieser Vorgang wird mit dem Altern in Verbindung gebracht. Die Telomerase ist das Enzym, das am Wiederaufbau der Telomere beteiligt ist. Kurkuma wird in der Forschung im Zusammenhang mit der Telomerase betrachtet. Doch wie wird Kurkuma am besten eingenommen? Die Bioverfügbarkeit ist ein Thema, das bei Kurkuma häufig betrachtet wird. Sie beschreibt, in welchem Umfang Inhaltsstoffe vom Körper aufgenommen werden können.
Worauf man bei Kurkuma-Produkten achten sollte
Es gibt auf dem Markt bereits unzählige Kurkuma-Produkte, da die grossen Hersteller schnell auf den Trend des Superfoods und «Beauty-Wonders» aufgesprungen sind. Wie bei so vielen Dingen, ist allerdings Obacht geboten, denn die Kurkuma sollte eine hochwertige Herkunft aufweisen: wenn möglich aus einem Bio-Anbau, um unnötige Belastungen mit Pestiziden zu vermeiden. Ebenso ist die Verarbeitung von Bedeutung, damit das fertige Produkt auch noch die wertvollen Nährstoffe, Öle und Proteine enthält, die der Kurkuma ihre positive und heilende Wirkkraft verschaffen.
Unsere Curcuma Longa-Tropfen enthalten beispielsweise den wertvollen Curcuma-Longa-Extrakt, der direkt aus der gesundheitsfördernden Wurzel hergestellt wird. Dieser Kurkuma-Selen-Komplex hat eine sehr hohe Bioverfügbarkeit, da der Komplex mit einer patentierten Schweizer Mizellentechnologie extrahiert wird. Durch diese Technologie werden die Wirkstoffmoleküle ummantelt und dadurch wasserlöslich, wodurch die Kurkuma-Wirkstoffe und das Selen in einem bisher unerreichten Masse in unsere Zellen gelangen können, wo sie, wie von der Natur vorgesehen, vom Körper aufgenommen werden.
Da wir die Wirkstoffe der Kurkuma so sehr schätzen, haben wir diese noch in ein weiteres Produkt: C-O-C Cellular Balance ist ein Schweizer Premium-Komplex aus Vitamin C, Olibanum (Boswellia serrata) und Curcuma Longa mit einer sehr hohen Bioverfügbarkeit. Neben dem für den Körper essenziellen Vitamin C und der heilenden Kurkuma haben wir diesem Komplex auch Olibanum hinzugefügt.
Olibanum ist ein würziges, balsamisches Harz und eine beliebte Weihrauchzutat. Es wird auch als Weihrauch bezeichnet und von Boswellia-Bäumen produziert. Olibanum wird in der Naturheilmedizin verwendet und ist auch Bestandteil von Arzneimitteln und verschiedenen Parfums. Als pflanzliches Heilmittel wird das Harz unter anderem für die Verdauung und eine gesunde Haut verwendet. In der indischen ayurvedischen Medizin wird Olibanum zur Behandlung von Wunden, Arthritis, hormonellem Ungleichgewicht der Frau und zur Reinigung eingesetzt. Diese Anwendung ist als «dhoopan» bekannt.
Quellenverzeichnis
Karlowicz-Bodalska K, Han S, Freier J, Smolenski M, Bodalska A. CURCUMA LONGA AS MEDICINAL HERB IN THE TREATMENT OF DIABET- IC COMPLICATIONS. Acta Pol Pharm. 2017 Mar;74(2):605-610. PMID: 29624265.
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Schaffer M, Schaffer PM, Bar-Sela G. An update on Curcuma as a functional food in the control of cancer and inflammation. Curr Opin Clin Nutr Metab Care. 2015 Nov;18(6):605-11. doi: 10.1097/MCO.0000000000000227. PMID: 26418821.
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Diese Aussagen wurden von der Food and Drug Administration (FDA) nicht geprüft. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern.
Sven Altorfer
Sven Altorfer ist Gründer, CEO und Leiter der Forschung und Entwicklung bei der Swiss Health Nutrition AG. Mit seiner Expertise in Ernährung und bioaktiven Substanzen setzt er sich für natürliche Gesundheitsansätze ein, um präventive Massnahmen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu fördern.